Netzwerktagung 2026
- Biblical Studies and Systematic Theology; Exegese und Biblische Theologie und # Dogmatik
- „Infrasecular and emotional geography“
- Social memory and emotions
- Emotional memory and handing over emotions within soc. mem.
- Instruments to manage emotions (trauma, loss, …)
- A sole of aestethics in forming/ formating memory
- Formal memories X non-formal memories
- School education (project-edu) as a part of social memory formation
Time | Wed 20.05. | Thu 21.05. | Fri 22.05. |
9.00-10.30 | Welcome & Introduction Gemeinsame Projekte seit letztem Jahr
| Papers II
| Papers V
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10.30-11.00 | Coffee Break | ||
11.00-12.30 | Papers I
| Papers III
| Open Space III/ Thematic Space III |
Recreation/ Lunch Break | |||
14.30-16.00 | Open Space I + Research Funding | Open Space II/ Thematic Space II | Results and external communication |
16.00-16.30 | Coffee Break | Departure | |
16.30-18.00 | Paper & Thematic Space I
| Papers IV
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18.30 | Vernissage | Conference Dinner | |

Bei der PICAIS geförderten zweiten Netzwerktagung trafen sich erneut etablierte Forschende ebenso wie wissenschaftlicher Nachwuchs aus vielen europäischen Ländern vom 20.-22 Mai 2026 in Passau, um an aktuellen Projekte und Ideen im Bereich Erinnerung, Identität und Religion weiterzuarbeiten. Zu den 20 Forschenden kamen Vertreterinnen der Forschungsförderung der Universität Passau sowie Promovierende der Evangelischen Theologischen Fakultät der Prager Karls-Universität.
Die von Prof. Dr. Sandra Huebenthal, PD Dr. Benedikt J. Collinet (Lehrstuhl für Exegese und Biblische Theologie) und Prof. Dr. Thomas Wünsch (Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen) organisierte Netzwerktagung hatte zum Ziel, neue Forschungen zu Identität und Religion zu präsentieren und an Themen des vergangenen Jahres weiterzuarbeiten. So gibt es etwa gemeinsame Kooperationen in der Entwicklung eines Master-Studiengangs im Kaukasus sowie Arbeiten an einem englischsprachigen strukturierten PhD in Passau, der internationale Studienaufenthalte beinhaltet. Im Bereich der Forschung wurden diverse Projektanträge gestellt und aus einem digital humanities Bereich ein Praxisbericht präsentiert. Wie schon im 2025 gab es auch dieses Mal wieder offene Räume (open spaces), in denen frei diskutiert und genetzwerkt wurde. Ein Ergebnis ist u.a. der Beschluss 2027 eine weitere Tagung anzusetzen, bei der es u.a. um eine drittmittelgestütze Verstetigung des Netzwerks gehen soll.
Das Tagungsdesign ergab sich organisch als chronologischer Faden, der zu einer vielseitigen Reise durch Europa einlud. Besonders deutlich wurde auf diesem Weg, wie wichtig das Wissen darüber ist, wie man in verschiedenen europäischen Ländern mit dem sozialistischen Erbe umgeht, wo noch offene Wunden sind und wie die Wechselwirkung zwischen Religion, Politik und Kultur in Fragen der Aufarbeitung, Resilienz aber auch Blockade von Lösungen ist.
Der klassische Tagungsablauf wurde durch interaktive Elemente aufgebrochen: eine Postervernissage, die die Teilnehmenden, ihre Standorte und Projekte vorstellte und so der Vernetzung von Forschungsideen Anschub verlieh, sowie fünf Open Spaces, in denen konkrete Projekte und Vernetzungen diskutiert wurden.
Vernetzungen von Georgien bis Belgien, von Irland bis Bulgarien zeigen, wie wichtig die Scharnierstellung Mitteleuropas ist, um theologische wie geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung wirklich grenzenlos zu machen. In diesem Sinne ist die Tagung auch ein Beitrag zur nachhaltigen Friedensarbeit durch kulturübergreifende Zusammenarbeit.
Alle Poster, die in der Vernissage zur Netzwerktagung 2026 ausgestellt wurden finden Sie hier zum downloaden.




















