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Netzwerktagung 2026

  • Biblical Studies and Systematic Theology; Exegese und Biblische Theologie und # Dogmatik
  • „Infrasecular and emotional geography“
  • Social memory and emotions
  • Emotional memory and handing over emotions within soc. mem.
  • Instruments to manage emotions (trauma, loss, …)
  • A sole of aestethics in forming/ formating memory
  • Formal memories X non-formal memories
  • School education (project-edu) as a part of social memory formation

Time

Wed 20.05.

Thu 21.05.

Fri 22.05.

9.00-10.30

Welcome & Introduction

Gemeinsame Projekte seit letztem Jahr

  • Development of an MA Programme “Religion, Memory, Society”
  • Biblical Argumentation in the Investiture Controversy: Computational Approaches to Biblical Text Analyses

Papers II

  • Bakhtin's concept of chronotope and its applicability within social memory/identity studies
  • IMAGO: How do images speak? The dynamics of figures, metaphors and symbols in Christian discourse and beyond

Papers V

  • Slovak series of patristic translations after 1989 and the relevance of allegorical exegesis in present-day Christianity (The case of the gender metaphor)
  • The Grand Tour of John of Capistrano north of the Alps: Objectives, Itinerary, and Strategies of Religious and Political Communication
  • Marriage strategies among dynastic leadership in Hasidism

10.30-11.00

Coffee Break

11.00-12.30

Papers I

  • Die Herausforderungen des beschleunigten sozialen Wandels
  • Soviet religious memory: Anti-Religious Policy in Soviet Georgia

Papers III

  • “Remembering in Faith: Religious Memory and Groome’s Dialectical Hermeneutic in Religious Education”
  • “Religiöse Identität und Wertesystem von Jugendlichen in der Herzegowina: Zwischen traditionellem Erbe und den Herausforderungen der Spätmoderne

Open Space III/ Thematic Space III

Recreation/ Lunch Break

14.30-16.00

Open Space I + Research Funding

Open Space II/ Thematic Space II

Results and external communication

16.00-16.30

Coffee Break

Departure

16.30-18.00

Paper & Thematic Space I

  • Paper: Remembering Judas Iscariot: Reception, Reputation, and the Production of a Christian Villain
  • Researching Religion and Identity – Invitation to a joint research project

Papers IV

  • Psychological patterns of surviving war trauma in Croatia
  • Das Thema Krieg in kroatischen Religionsbüchern. Eine Analyse aus kommunikativ-theologischer Sicht.
  • Playing Marbles: Identities in the Balkans Between Fears and Desires

18.30

Vernissage

Conference Dinner

Bei der PICAIS geförderten zweiten Netzwerktagung trafen sich erneut etablierte Forschende ebenso wie wissenschaftlicher Nachwuchs aus vielen europäischen Ländern vom 20.-22 Mai 2026 in Passau, um an aktuellen Projekte und Ideen im Bereich Erinnerung, Identität und Religion weiterzuarbeiten. Zu den 20 Forschenden kamen Vertreterinnen der Forschungsförderung der Universität Passau sowie Promovierende der Evangelischen Theologischen Fakultät der Prager Karls-Universität.

Die von Prof. Dr. Sandra Huebenthal, PD Dr. Benedikt J. Collinet (Lehrstuhl für Exegese und Biblische Theologie) und Prof. Dr. Thomas Wünsch (Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen) organisierte Netzwerktagung hatte zum Ziel, neue Forschungen zu Identität und Religion zu präsentieren und an Themen des vergangenen Jahres weiterzuarbeiten. So gibt es etwa gemeinsame Kooperationen in der Entwicklung eines Master-Studiengangs im Kaukasus sowie Arbeiten an einem englischsprachigen strukturierten PhD in Passau, der internationale Studienaufenthalte beinhaltet. Im Bereich der Forschung wurden diverse Projektanträge gestellt und aus einem digital humanities Bereich ein Praxisbericht präsentiert. Wie schon im 2025 gab es auch dieses Mal wieder offene Räume (open spaces), in denen frei diskutiert und genetzwerkt wurde. Ein Ergebnis ist u.a. der Beschluss 2027 eine weitere Tagung anzusetzen, bei der es u.a. um eine drittmittelgestütze Verstetigung des Netzwerks gehen soll.

Das Tagungsdesign ergab sich organisch als chronologischer Faden, der zu einer vielseitigen Reise durch Europa einlud. Besonders deutlich wurde auf diesem Weg, wie wichtig das Wissen darüber ist, wie man in verschiedenen europäischen Ländern mit dem sozialistischen Erbe umgeht, wo noch offene Wunden sind und wie die Wechselwirkung zwischen Religion, Politik und Kultur in Fragen der Aufarbeitung, Resilienz aber auch Blockade von Lösungen ist.

Der klassische Tagungsablauf wurde durch interaktive Elemente aufgebrochen: eine Postervernissage, die die Teilnehmenden, ihre Standorte und Projekte vorstellte und so der Vernetzung von Forschungsideen Anschub verlieh, sowie fünf Open Spaces, in denen konkrete Projekte und Vernetzungen diskutiert wurden.

Vernetzungen von Georgien bis Belgien, von Irland bis Bulgarien zeigen, wie wichtig die Scharnierstellung Mitteleuropas ist, um theologische wie geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung wirklich grenzenlos zu machen. In diesem Sinne ist die Tagung auch ein Beitrag zur nachhaltigen Friedensarbeit durch kulturübergreifende Zusammenarbeit.

Alle Poster, die in der Vernissage zur Netzwerktagung 2026 ausgestellt wurden finden Sie hier zum downloaden.

Veranstaltungen

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