RSS Feed https://www.uni-passau.de/ Thu, 16 Jul 2026 16:40:31 +0200 Thu, 16 Jul 2026 16:40:31 +0200 news-46369 Thu, 16 Jul 2026 11:08:38 +0200 Netzwerk INDIGO tauscht sich mit MINT-Akteuren in Ostbayern aus Im Rahmen eines Workshops trafen sich ostbayerische Akteurinnen und Akteure im MINT-Bereich im BayernLab Vilshofen, um sich über ihre aktuellen Projekte sowie Forschungs- und Lehrkonzepte auszutauschen. Zentrales Ziel der Teilnehmenden: Wie kann bei Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden nachhaltige Begeisterung für MINT-Themen und Forschungsprojekte entfacht werden? Wie Schulen, Hochschulen und weitere regionale Akteure im Bildungsbereich junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) begeistern können, stand am 14. Juli 2026 im Mittelpunkt des zweiten MINT-INDIGO-Workshops im BayernLab Vilshofen. Die Veranstaltung brachte verschiedene Ansprechpartner aus dem MINT-Bereich zusammen, um deren unterschiedliche Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und die Vernetzung in der Region Ostbayern im Rahmen des Netzwerks INDIGO weiter auszubauen. Das BayernLab Vilshofen als offenes Zentrum für digitale Wissensbildung stellte hierfür den idealen Veranstaltungsort dar.

Zentraler Mittelpunkt des Programms waren die Kurzvorstellungen von regionalen MINT-Projekten, die unterschiedliche Facetten der MINT-Förderung aufgriffen. Verena Pilzweger von der Technischen Hochschule Deggendorf zeigte mit der deutsch-tschechischen „Quantum Academy“, wie Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Quantenwissenschaften begeistert werden können. Dr. Thomas Kippenberg von der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Deggendorf stellte mit den „MintApps" eine Open-Source-Plattform zur digitalen Unterstützung der MINT-Bildung vor. Prof. Dr. Tatyana Ivanovska von der OTH Amberg-Weiden präsentierte praxisnahe Robotikbildungskonzepte für Kinder und Jugendliche – vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Angelika Hable und Eva Streicher von der MINT-Region Niederbayern erläuterten die bestehenden Strukturen des bayerischen MINT-Netzwerks und zeigten Möglichkeiten für eine stärkere Zusammenarbeit in der Region auf.

Dr. Doris Schneider vom Kompetenzzentrum Grundlagen der OTH Amberg-Weiden stellte kom-petenzorientierte Empfehlungen zur individuellen Förderung des Studienerfolgs vor und wurde hierin durch ihre Kollegin Alina Hühne ergänzt, die aufzeigte, wie Vernetzung und Teilhabe Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen können. Prof. Dr. Karsten Weber von der OTH Regensburg verdeutlichte die Bedeutung von Nachhaltigkeit als festen Bestandteil der Informatikausbildung. Abschließend präsentierte Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein von der Universität Passau das Lehrkonzept „Hands-On Mathematik“ und berichtete von ihrer langjährigen Erfahrung im Rahmen des Passauer Mathematik Museums.

Ergänzt wurde das Fachprogramm durch eine Führung durch das BayernLab Vilshofen sowie einen 3D-Modellierungs-Workshop. Dabei erhielten die Teilnehmenden nicht nur eine praktische Anleitung, wie durch die Eingabe mathematischer Koordinaten die Erschaffung eines 3D-Objekts möglich ist, sondern konnten mit entsprechender Software auch eigene digitale Objekte gestalten.

„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr eine weitere Auflage des MINT-Workshops durchführen konnten. Es ist mir wichtig, dass sich die Akteure im Netzwerk INDIGO – und dabei insbesondere die aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – einmal im Jahr persönlich treffen und die vielfältigen Erfahrungen zusammenführen“, resümierte Prof. Dr. Forster-Heinlein, die die Universität Passau als Steuerkreismitglied im Netzwerk INDIGO vertritt und den Workshop 2025 ins Leben gerufen hat.

Über das Netzwerk INDIGO

Im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) bündeln die sechs ostbayerischen Hochschulen - OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg - ihre wissenschaftliche Expertise im Handlungsfeld Internet und Digitalisierung. Vornehmliches Ziel des Netzwerks ist die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Hierbei fördert das Netzwerk insbesondere die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung zwischen den beteiligten Hochschulen. Weitere Informationen: https://www.indigo-netzwerk.de/

Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein (Professur für Angewandte Mathematik) ist Steuerkreissprecherin für die Universität Passau im Netzwerk INDIGO und Initiatorin des MINT-INDIGO-Workshops.

Über das BayernLab Vilshofen

Die BayernLabs sind eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. Mit modern ausgestatteten IT-Laboren eröffnen sie allen Bürgerinnen und Bürgern in jedem Regierungsbezirk den Zugang zu digitalem Wissen. Unter dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“ sind Interessierte jeden Alters willkommen, die digitale Welt zu erkunden. Das gesamte Angebot ist kostenfrei. Weitere Informationen: https://www.vilshofen....bayern.de/

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Pressemitteilungen Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Wissenstransfer
news-46345 Fri, 10 Jul 2026 13:00:25 +0200 Bayerischer Energiepreis 2026 für die Projekte BDL und BDL-Next Der Bayerische Energiepreis 2026 in der Kategorie „Innovative Infrastrukturprojekte“ geht an die Universität Passau sowie ihre Projektpartner FfE, BMW und Bayernwerk Netz für ihre gemeinsamen Arbeiten zum bidirektionalen Laden. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zeichnete am 8. Juli im Bergson Kunstkraftwerk herausragende Innovationsprojekte im Energiebereich mit dem Bayerischen Energiepreis aus. Bidirektionales Laden als Baustein der Energiewende

Die Universität Passau freut sich gemeinsam mit ihren bayerischen Projektpartnern BMW Group, Bayernwerk Netz GmbH und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) über die Auszeichnung in der Kategorie „Innovative Infrastrukturprojekte“. Gewürdigt wurden die Projekte Bidirektionales Lademanagement (BDL) und dessen Nachfolgeprojekt BDL Next, die zeigen, wie Elektrofahrzeuge als flexible, dezentrale Stromspeicher zur Integration erneuerbarer Energien sowie zur Stabilität und Effizienz des Energiesystems beitragen können.

Die Preisverleihung machte zugleich deutlich, dass die in den Projekten entwickelten Lösungen inzwischen den Weg in den Markt gefunden haben. So wurde im Rahmen der Veranstaltung auch die Serienkooperation von BMW und E.ON ausgezeichnet, die mit dem ersten kommerziell verfügbaren Vehicle-to-Grid-Angebot in Deutschland die praktische Anwendung der Projektergebnisse ermöglicht. Der Bayerische Energiepreis würdigt damit sowohl die Forschungs- und Entwicklungsarbeit als auch deren erfolgreiche Überführung in ein marktfähiges Kundenangebot.

Bereits heute befinden sich über 100 GWh Batteriespeicherkapazität in Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen. Ein enormes Potenzial, das bislang weitgehend ungenutzt bleibt. Genau hier setzen die Projekte BDL und BDL Next an, indem Elektrofahrzeuge nicht nur als Stromverbraucher, sondern als flexible, dezentrale Speicher in das Energiesystem integriert werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Systemstabilität und zur wirtschaftlichen Optimierung des Stromsystems.

Im Rahmen der Projekte wurden drei energiewirtschaftlich relevante Anwendungsfälle erfolgreich im Feldversuch demonstriert:

  • Vehicle-to-Home (V2H): Überschüssiger Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage wird in der Fahrzeugbatterie gespeichert und später zur Versorgung des Haushalts genutzt.
  • Vehicle-to-Business (V2B): Durch die gezielte Entladung von Fahrzeugbatterien während Lastspitzen lassen sich hohe Leistungspreise vermeiden. Dadurch entstehen insbesondere für Flottenbetreiber und Gewerbekunden wirtschaftliche Vorteile.
  • Vehicle-to-Grid (V2G): Fahrzeugflotten stellen dem Stromsystem Flexibilität zur Verfügung, können Energiemengen am Strommarkt vermarkten und dazu beitragen, Preisspitzen zu reduzieren. Gleichzeitig ergeben sich zusätzliche Erlösmöglichkeiten für Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter.

Von der Forschungsidee zum Serienfahrzeug

Der BMW i3 im Projekt BDL war noch ein aufwendig umgerüstetes Forschungsfahrzeug. Heute können Kundinnen und Kunden Fahrzeuge der BMW Neuen Klasse mit bidirektionaler Ladefähigkeit und einem passenden V2G-Stromtarif bestellen. Damit ist der Schritt vom Labor in den Alltag gelungen. BDL und BDL Next haben diesen Übergang maßgeblich vorbereitet. In den Projekten wurden die sichere und standardisierte Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur auf Basis der Norm ISO 15118-20 entwickelt, erprobt und bis zur Marktreife gebracht. Damit entstand eine wesentliche Grundlage für die kommerzielle Einführung des bidirektionalen Ladens.

Aufbauend aus den Erkenntnissen des ersten Pilotbetriebs wurden zudem Hardware und Regelungsalgorithmen gezielt weiterentwickelt. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz und Praxistauglichkeit der Technologie.

Die Universität Passau war in beiden Projekten mit dem Institut CENTOURIS und dem bisherigen Lehrstuhl von Prof. Dr. Jan-Hendrik Schumann am Projekt beteiligt. „Unsere Aufgabe bestand in beiden Projekten darin, die wissenschaftliche Begleitforschung federführend zu gestalten. Durch die kontinuierliche Einbindung der Perspektive von Nutzerinnen und Nutzern konnten technische Entwicklungen frühzeitig hinsichtlich Akzeptanz, Anwendbarkeit und Marktfähigkeit bewertet und zielgerichtet weiterentwickelt werden.“ erläutert Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer des Instituts CENTOURIS.

Auf Grundlage der Projektarbeiten entstand zudem der erste kommerziell verfügbare V2G-Stromtarif in Deutschland. Kundinnen und Kunden erhalten für jede Stunde, in der ihr Fahrzeug für netzdienliche Anwendungen zur Verfügung steht, eine feste Vergütung – unabhängig von Volatilitäten am Strommarkt. Dadurch sind jährliche Bonuszahlungen von bis zu 720 Euro möglich.

Auch wenn bei der Preisverleihung in München die bayerischen Projektpartner im Mittelpunkt standen, steht hinter dem Erfolg von BDL und BDL Next die Arbeit eines starken Konsortiums. „Für die Universität Passau und unser Projektteam ist diese Auszeichnung eine große Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit. Sie zeigt, dass wir als Universität Passau mit unserer an-wendungsorientierten Forschung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Lösungen leisten und wissenschaftliche Exzellenz erfolgreich mit den Anforderungen der Praxis verbinden“ so Prof. Dr. Jan-Hendrik Schumann, Präsident der Universität Passau.

Unser Dank gilt allen Konsortialpartnern, die BDL und BDL Next über viele Jahre hinweg mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer engen Zusammenarbeit begleitet haben. Die Auszeichnung ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Leistung.

Weitere Infos zum Bayerischen Energiepreis 2026:www.stmwi.bayern.de/wettbewerbe/bayerischer-energiepreis/

Förderung

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert (Förderkennzeichen: 01MV23013A, 01MV23013F). Träger des auf drei Jahre angelegten Pilotprojekts ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Pressekontakt CENTOURIS

Dr. Stefan Mang
Geschäftsführer CENTOURIS
E-Mail:stefan.mang@uni-passau.de

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Pressemitteilungen Forschung WIWI Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Forschung Wissenstransfer
news-46303 Mon, 06 Jul 2026 11:15:58 +0200 AI-PROP Kamingespräch: KI, Propaganda, Resilienz: Europas Strategien gegen Russlands hybride Einflussnahme Erstmals findet am 20. Juli 2026 um 18 Uhr in der Library Lounge in der Uni-Zentralbibliothek ein AI-PROP-Kamingespräch unter dem Titel „KI, Propaganda, Resilienz: Europas Strategien gegen Russlands hybride Einflussnahme“ statt. Hierzu sind alle Interessierten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit das Event live im Internet zu verfolgen. In Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sehen sich europäische Demokratien mit einer neuen Dimension hybrider Bedrohungen konfrontiert: Autoritäre Akteurinnen und Akteure nutzen gezielt Desinformation und Informationsmanipulation (FIMI), um gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen, das Vertrauen in freiheitlich-demokratische Institutionen zu untergraben und öffentliche Debatten zu manipulieren. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und großer Sprachmodelle (LLMs) gewinnen diese Strategien an Reichweite und Wirkung.

Das Kamingespräch im Rahmen des durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation geförderten Projekts „Autoritäre KI: Wie große Sprachmodelle an Russlands Propaganda angepasst werden (AI-PROP)“ analysiert aktuelle Formen russischer Propaganda und KI-gestützter FIMI in der Europäischen Union (EU) und ihrer östlichen Nachbarschaft. Im Fokus stehen dabei auch die politischen und regulatorischen Antworten der EU – insbesondere das European Democracy Shield – sowie Strategien zur Stärkung demokratischer Resilienz, zum Schutz freier Wahlen und zur Verteidigung liberaler Gesellschaften gegen feindliche digitale Einflussnahme.

Zu Gast ist Wolfgang Bücherl, der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, um Gegenstrategien zum Schutz demokratischer Gesellschaften aus Sicht der Europäischen Union zu erörtern. Gemeinsam mit Diskutantin Dr. Anna Ryzhova sowie Moderatorin Dr. Florence Ertel, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Postdoktorandinnen sowie Projektbeteiligte des AI-PROP am Lehrstuhl für Politische Kommunikation mit Schwerpunkt auf Osteuropa und die postsowjetische Region, sollen zudem die Funktionsweisen von Propagandamaßnahmen durch KI-Instrumente sichtbar gemacht werden um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und gesellschaftliche Resilienz gegen autoritäre Einflussnahme zu erhöhen.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Diskussionsrunde bequem im Livestream zu verfolgen. Für die Online-Übertragung ist eine Anmeldung unter https://uni-passau.zoom-x.de/webinar/register/WN_QJ1sHVJ9R2KAyAWny0x6FA erforderlich.

Weitere Informationen zum Kamingespräch finden Sie unter: https://www.uni-passau.de/veranstaltungskalender/detail/event/ai-prop-kamingespraech-ki-propaganda-resilienz-europas-strategien-gegen-russlands-hybride-einflussnahme

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Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat SOBI Neuburger Gesprächskreis Universitätsbibliothek Studium Internationales Europa Forschung Wissenstransfer
news-46244 Wed, 01 Jul 2026 22:04:01 +0200 Tourismus braucht Rückhalt: CENTOURIS untersucht Bevölkerungsperspektive in Linz Tourismus wird häufig an Gästezahlen, Nächtigungen oder wirtschaftlichen Effekten gemessen. Für die langfristige Entwicklung einer Destination ist jedoch eine weitere Perspektive entscheidend: Wie nehmen die Menschen vor Ort den Tourismus wahr? Wird er als Bereicherung empfunden – oder entstehen Belastungen, die Akzeptanz und Lebensqualität beeinträchtigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Tourismusbewusstseinsstudie, die CENTOURIS, das Institut der Universität Passau, im Auftrag von Linz Tourismus durchführt. Mit dem Ziel, Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirkung des Tourismus in der Bevölkerung sichtbar zu machen und damit eine fundierte Grundlage für die weitere Destinationsentwicklung zu schaffen, wurden Bewohnerinnen und Bewohner ab 15 Jahren in Linz sowie in den umliegenden Gemeinden Ansfelden und Kirchschlag befragt. Die Ergebnisse zeigen ein ausgesprochen positives Stimmungsbild: Mehr als 70 Prozent der Befragten bewerten die Auswirkungen des Tourismus auf die Destination Linz als überwiegend oder eher positiv. Der Tourismusakzeptanzsaldo, der positive und negative Bewertungen gegenüberstellt, liegt bei einem sehr guten Wert von +68. Eine Überlastung durch Tourismus wird kaum wahrgenommen: Nur 0,3 Prozent der Befragten sprechen von zu vielen Touristinnen und Touristen.

„Tourismusakzeptanz entsteht nicht automatisch. Sie hängt stark davon ab, ob die Bevölkerung konkrete Mehrwerte erkennt und ob touristische Entwicklung mit Lebensqualität vor Ort verbunden wird“, sagt Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer von CENTOURIS. „Die Ergebnisse in Linz zeigen eine sehr gute Ausgangssituation – und zugleich, wie wichtig es ist, solche Entwicklungen regelmäßig zu beobachten und datenbasiert weiterzudenken.“

Warum Tourismus in Linz so positiv wahrgenommen wird, zeigt sich besonders deutlich bei den Mehrwerten für Einheimische. „Die Ergebnisse zeigen ganz klar: Tourismus kommt in Linz richtig gut an. Besonders spannend ist aber die Frage, warum das so ist. Unsere Auswertung macht deutlich, dass Tourismus von den Einheimischen nicht nur als Angebot für Gäste wahrgenommen wird, sondern auch als Impuls, der die eigene Lebensqualität in der Stadt stärkt“, sagt Brigitte Franz von CENTOURIS.

So sehen 67 Prozent der Befragten mehr kulturelle Veranstaltungen als Vorteil für die Einheimischen. Jeweils 54 Prozent nennen ein vielfältigeres gastronomisches Angebot, bessere Freizeitmöglichkeiten sowie eine belebtere Innenstadt und mehr Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Tourismus wird damit nicht nur als Wirtschaftsfaktor sichtbar, sondern auch als Impulsgeber für Aufenthaltsqualität, Stadtentwicklung und Lebensqualität.

Für Linz Tourismus ist die Studie Teil der Destinationsstrategie 2030. Die Ergebnisse sollen künftig regelmäßig fortgeschrieben werden, um Entwicklungen vergleichbar zu machen und Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln. Neben der hohen Akzeptanz zeigen die Daten auch konkrete Handlungsfelder auf, etwa bei der Information und Einbindung der Bevölkerung sowie bei der Bekanntheit und Nutzung einzelner touristischer Angebote.

Die Studie macht damit deutlich, welchen Beitrag empirische Forschung für eine reflektierte Tourismusentwicklung leisten kann. Sie zeigt nicht nur, ob Tourismus akzeptiert wird, sondern auch, warum dies der Fall ist, welche Erwartungen bestehen und wo mögliche Spannungsfelder frühzeitig erkennbar werden. Gerade in Zeiten, in denen vielerorts über die Balance zwischen touristischer Attraktivität, Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung diskutiert wird, gewinnt diese Bevölkerungsperspektive an Bedeutung.

„Am Beispiel Linz zeigt sich: Erfolgreiche Tourismusentwicklung braucht nicht nur attraktive Angebote für Gäste, sondern auch Rückhalt in der Bevölkerung“, fasst Brigitte Franz zusammen. „Die Tourismusbewusstseinsstudie liefert dafür eine belastbare Grundlage und verbindet wissenschaftliche Analyse mit konkretem Praxisnutzen für die Weiterentwicklung der Destination.“

Zur Studie

Die Tourismusbewusstseinsstudie Destination Linz 2026 wurde von CENTOURIS im Auftrag von Linz Tourismus durchgeführt. Ziel war es, Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirkung des Tourismus in der Bevölkerung sichtbar zu machen. Der Befragungszeitraum lief von 29. Januar bis 9. März 2026. Die Studie umfasst eine gewichtete Auswertungsbasis von 536 Fällen.

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Pressemitteilungen Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Forschung Wissenstransfer
news-46232 Wed, 01 Jul 2026 12:05:53 +0200 Founder Insights & Open Exchange mit Dr. Vroni Hackl Du interessierst dich für Gründung, Innovation und unternehmerisches Denken? Dann sei dabei bei PATEC FoundHers: HerTurn #1 (Stud.IP 32901) am 7. Juli von 18 bis 19 Uhr im SR WiWi 012. In diesem neuen Format steht eine Gründerin im Fokus: Alumna Dr. Vroni Hackl gibt persönliche Einblicke in ihren Weg als Unternehmerin – von Entscheidungen und Herausforderungen bis hin zu ihren wichtigsten Learnings.

Im Anschluss gibt es ausreichend Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

Was dich erwartet:

  • Inspirierende Female Founder Story aus erster Hand
  • Offener Austausch in kleiner Runde
  • Safe Space für Fragen rund ums Gründen

FoundHers: HerTurn bietet einen offenen und unterstützenden Rahmen für interessierte Studentinnen, Forscherinnen und angehende Gründerinnen – ganz egal, ob du schon eine konkrete Idee hast oder einfach neugierig bist.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Referat Diversity und Gleichstellung Studium Wissenstransfer Gründungsförderung PAtEC
news-46196 Fri, 26 Jun 2026 11:31:28 +0200 Junges Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften präsentiert sich an der Universität Passau Das Junge Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) hat sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Nachwuchswissenschaftlerinnen, organisiert von der Stabsstelle Diversity und Gleichstellung, an der Universität Passau vorgestellt. Die Veranstaltung fand Anfang Juni im ITZ der Universität Passau statt. Ziel des Besuchs war es, das Förderprogramm gezielt bei exzellenten Postdoktorandinnen sowie fortgeschrittenen Promovierenden aller Fachrichtungen bekannt zu machen und die Zusammenarbeit zwischen der BAdW und der Universität Passau weiter auszubauen. Perspektivisch soll die Zahl der Mitglieder des Jungen Kollegs mit Anbindung an die Universität Passau erhöht und der wissenschaftliche Austausch zwischen beiden Institutionen weiter gestärkt werden.

Das Junge Kolleg fördert herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer entscheidenden Phase ihrer akademischen Laufbahn. Neben einem jährlichen Forschungsstipendium in Höhe von 12.000 Euro erhalten die Mitglieder passgenaue Unterstützung für ihre wissenschaftliche und berufliche Weiterentwicklung. Dazu zählen individuelle Angebote zur Karriereförderung, Beratung im Wissenschaftsmanagement sowie Unterstützung bei der Planung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen. Darüber hinaus profitieren die Kollegiatinnen und Kollegiaten von interdisziplinärem Austausch, vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten sowie der Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen zu initiieren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stabsstelle Diversity und Gleichstellung der Universität Passau. Einleitende Worte sprach die stellvertretende Frauenbeauftragte der Universität Passau, Dr. Kathrin Plank. Die Veranstaltung wurde von Dr. Benjamin Schönfeld, Felicitas Schmidinger, M.A., und Laura Bruckmeier, M.A. (Koordination des Jungen Kollegs) gestaltet. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in das Förderprogramm, das Bewerbungsverfahren und die Arbeit des Jungen Kollegs.

Prof. Dr. Katharina Böhm, Alumna des Jungen Kollegs und Inhaberin des Lehrstuhls für Englische Literatur und Kultur an der Universität Passau, berichtete von ihren Erfahrungen während ihrer Förderung. Dabei gab sie Einblicke in die Aktivitäten während ihrer Zeit im Jungen Kolleg, die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern sowie die Chancen, die sich durch die Teilnahme ergeben haben. Zudem berichtete sie über den Bewerbungsprozess und gab praktische Hinweise für eine erfolgreiche Bewerbung.

Der anschließende Stehempfang mit Buffet bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über fachliche Grenzen hinweg zu vernetzen und Kontakte zur Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu knüpfen.

Über die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW)

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften zählt zu den größten und traditionsreichsten Wissenschaftsakademien Deutschlands. Mit dem Jungen Kolleg fördert sie exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und schafft eine Plattform für interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch. Weitere Informationen unter www.badw.de. Mehr Informationen zum Jungen Kolleg unter: https://badw.de/mitglieder/junges-kolleg/ausschreibung

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Pressemitteilungen Lehrstuhl für Englische Literatur und Kultur (Prof. Boehm) Dekanat GEKU Referat Diversity und Gleichstellung Forschung Forschungsförderung Wissenstransfer
news-46126 Tue, 23 Jun 2026 13:08:15 +0200 VivaTech 2026: Universität Passau präsentiert im Rahmen der Deutsch-Französischen Hochschule Kooperationsprojekt Im 10. Jubiläumsjahr der VivaTech, Europas größter Startup- und Technologiemesse, präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr neues akademisches Portfolio zu strategischer Autonomie in den Bereichen Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz. Dabei stellte sie erfolgreiche Kooperations-projekte aus ihrem Netzwerk in den Vordergrund, darunter auch das Projekt IRIXYS der Universität Passau und der INSA Lyon. Die innovativen Ansätze für Forschung und Wissenstransfer in Zukunftsfeldern stießen auf großes Interesse. Auch Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Philippe Baptiste, französischer Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt, waren vor Ort. Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“, der Präsenz Deutschlands als „Country of the Year“, stellte die DFH an ihrem Stand an jedem Messetag eine andere Kooperation in den Mittelpunkt: „Digitale Souveränität“ (Kooperation IRIXYS, Universität Passau – INSA Lyon), „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“ (Kooperation European School of Materials/EUSMAT –Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH) sowie „Smart City und Resilienz“ (Kooperation Universität der Bundeswehr München COMTESSA – Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge e.V./DKKV – Association Française pour la Prévention des Catastrophes Naturelles et Technologiques/AFPCNT).

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, unterstreicht: „In Zeiten geopolitischer Spannungen steht die deutsch-französische Partnerschaft für Fortschritt und Zukunftszuversicht. Als Gründungsmitglied des French-German Tech Labs bei VivaTech hat die DFH in den letzten Jahren ihre Vorreiterrolle beim Aufbau eines souveränen Europas in wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Hinsicht unter Beweis gestellt. Ich bin sehr stolz, dass diese internationale Institution heute einen so großen Impact in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft hat!“

Die Universität Passau war mit IRIXYS am Stand der Deutsch-Französischen Hochschule beteiligt und stellte Lösungen für digitale Souveränität im Bereich Websuche und agentischer KI vor. Im Mittelpunkt standen der Open Web Index als offene, transparente Infrastruktur für Such- und KI-Anwendungen sowie das an der Universität Passau angesiedelte Projekt DeKIS – Dezentrale KI-gestützte Suche und semantische Web-Indizierung.

„Mit IRIXYS zeigen wir, wie europäische digitale Souveränität praktisch werden kann: durch offene Web-Infrastrukturen, transparente KI-Systeme und Lösungen, bei denen Menschen die Kontrolle über Quellen, Daten und Entscheidungen behalten. Der Open Web Index und das bayerisch geförderte Projekt DeKIS sind wichtige Bausteine, um unabhängige, vertrauenswürdige und innovationsfähige KI-Anwendungen made in Europe zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science an der Universität Passau.

Der DFH-Stand empfing einen Rekord an Besucherinnen und Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, unter anderem Dr. Karsten Wildberger, deutscher Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Gabriel Attal, ehemaliger französischer Premierminister, Xavier Bettel, stellvertretender Premierminister Luxemburgs, sowie Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

„Die VivaTech hat uns eine hervorragende Plattform geboten, unsere Themen sichtbarer zu machen, neue Partnerschaften anzustoßen und die Innovationskraft der deutsch-französischen Hochschullandschaft zu präsentieren. Die wertvollen Gespräche haben gezeigt, dass der Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Bereich neuer Technologien und KI größer denn je ist“, betont DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch.

Zur Pressemitteilung der DFH.

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Pressemitteilungen Dekanat FIM Internationales Europa Forschung Wissenstransfer
news-46116 Mon, 22 Jun 2026 13:48:04 +0200 EW-Uni-Fest: Kooperationsprojekt verbindet Campusleben, Kultur und Begegnung Musik, Begegnung und Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt des EW-Uni-Fests am 25. Juni. Gemeinsam laden die Universität Passau, die Festspiele Europäische Wochen, das Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz und das Landestheater Niederbayern zu einem Kulturfest auf den Campus ein. Das Programm spannt einen Bogen von studentischen und universitären Ensembles bis hin zur Niederbayerischen Philharmonie als musikalischer Botschafterin des Landestheaters Niederbayern. Der Eintritt ist frei. Ab 16 Uhr wird die Innwiese zum offenen Begegnungsraum für Studierende, Hochschulangehörige, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt. Ensembles und Künstlerinnen und Künstler aus der akademischen Familie gestalten ein vielseitiges Programm zwischen Jazz, Pop, Rock und Singer-Songwriter-Musik. Mitwirkende sind das Uni Big Band Trio, das Uni-Orchester, Studentenfutter, One Gig Wonder, 6/8tel, Der Schöne und das Biest, das Ensemble des Lehrstuhls für Musikpädagogik sowie We will survive. Auch das Forschungsprojekt „TraUBe – Transformation universitärer Bildungsräume“ beteiligt sich am Programm und ist mit einem interaktiven Memory zur Stadtentwicklung und weiteren Beteiligungsformaten zum Thema „Auf dem Weg zur UniverCity“ auf der Innwiese vertreten. Durch den Nachmittag führt eine unterhaltsame Moderation von Sara Aidyn und Philipp Heidepeter, die das musikalische Programm mit Informationen zu den beteiligten Institutionen und Projekten verbindet. Das vollständige Line-up wird fortlaufend auf www.ew-passau.de veröffentlicht.

Ab 20 Uhr verlagert sich das Programm in die Innsteg-Aula. Dort eröffnet nach Grußworten von Prof. Dr. Christina Hansen und EW-Intendant Dr. Carsten Gerhard das Passauer Ghost Note Orchestra den Konzertabend mit souligen und funkigen Arrangements. Um 21 Uhr folgt die Niederbayerische Philharmonie des Landestheaters Niederbayern mit Max Richters Recomposed: Vivaldi – Die vier Jahreszeiten. Die vielfach gefeierte Neukomposition zählt zu den bedeutendsten Beispielen zeitgenössischer Musikvermittlung und verbindet Vivaldis barocke Klangsprache mit ästhetischen Mitteln der Gegenwart.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die gemeinsame Aufführung eines Songs durch das Ghost Note Orchestra und die Niederbayerische Philharmonie. Dabei treffen die klangliche Wucht eines Sinfonieorchesters und die energiegeladene Soul- und Funkästhetik des Ghost Note Orchestra aufeinander. Vor allem aber verspricht die Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Klangwelten jede Menge musikalische Überraschungen. Die Veranstalter freuen sich, dass das EW-Uni-Fest inzwischen zu einer festen Plattform der Begegnung geworden ist, auf der unterschiedliche Kulturakteure der Stadt Passau, die Universität und die Stadtgesellschaft zusammenfinden.

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Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat SOBI Dekanat GEKU Dekanat WIWI Dekanat JURA Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Studium Wissenstransfer
news-46098 Fri, 19 Jun 2026 09:51:27 +0200 Start-Up-Spirit am Campus: PATEC fördert unternehmerisches Denken und Handeln Unter dem Motto „Beyond the Idea – How Passau Alumni Turn Innovation into Reality“ hat der Entrepreneurship Day 2026 am 11. Juni Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteure des regionalen Gründungsökosystems an der Universität Passau zusammengebracht. Die Veranstaltung des Gründungsnetzwerks PATEC – Passau the Entrepreneurial Campus verzeichnete dabei so viele teilnehmende Teams wie nie zuvor. Der Entrepreneurship Day als zentrale Veranstaltung des Gründungsnetzwerks der Universität Passau hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit unternehmerischen Ideen zu vernetzen, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern und Gründungsinteressierten eine Plattform zur Präsentation ihrer Projekte zu bieten.

Nach der Begrüßung durch Dr. Maria Diekmann eröffneten Vizepräsident Prof. Dr. Maximilian Sailer und Prof. Dr. Carolin Häussler, Initiatorin von PATEC, die Veranstaltung. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung einer lebendigen Gründungskultur für die Universität. In kurzen Impulsen berichteten anschließend zwei Alumni der Universität Passau, Dr. Anja Konhäuser, Co-Founder und Partner bei OMMAX, und Frank Gmach, Marketing Director Circularity bei Evonik, über ihren beruflichen Werdegang und die Herausforderungen unternehmerischer Entwicklung.

Ein Höhepunkt des Entrepreneurship Day war der Pitch-Wettbewerb, bei dem neun ausgewählte Teams ihre Geschäftsideen präsentierten. Die Entscheidung über den Sieger erfolgte durch ein Publikumsvoting. Den ersten Platz sicherte sich das Team ONIU COCO mit seinem Konzept für Getränke auf Basis von Kokoswasser.

Erstmals wurde in diesem Jahr zusätzlich ein Posterwettbewerb veranstaltet, der einer größeren Zahl an Teams die Möglichkeit bot, ihre Ideen vorzustellen und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Insgesamt präsentierten 17 Teams dem Publikum ihre Projekte zur Abstimmung, der Gewinner war hier das Projekt CipherCell – ein Start-up, das Sicherheitslösungen für Softwareentwickler anbietet.

Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Kooperationen anzustoßen.

Passau als Gründer-Universität: PATEC fördert Entrepreneurial Mindest

An der Universität Passau wird die Förderung unternehmerischen Denken großgeschrieben. Gründungsinteressierten Studierenden und Innovationsbegeisterten wird die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen zu verwirklichen und wichtige Zukunftsthemen aktiv zu gestalten. Eine neue Auswertung (PNP vom 2.6.2026) belegt, dass die Universität Passau hinsichtlich erfolgreich genutztem Gründungspotenzial bayernweit einen Spitzenplatz belegt mit 11,3 erfolgreichen Start-ups pro 100 Millionen Euro Budget. Im bayerischen Städtevergleich im Bereich Gründungsunterstützung landet Passau dem Ranking zufolge auf Platz fünf und damit vor einigen größeren Städten wie zum Beispiel Regensburg.

Einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg leistet die Einrichtung PATEC – Passau the Entrepreneurial Campus: Das Projekt, gefördert im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potenziale durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, wird auch nach Förderungsende seit dem Jahr 2024 bewusst von der Universität weitergeführt, um unternehmerisches Denken und Handeln gezielt zu unterstützen. Das interdisziplinär ausgerichtete Projekt richtet sein Kursangebot an Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fakultäten. In Kursen und Programmen werden unternehmerische Skills gelehrt und operativ eingesetzt, über regelmäßig stattfindende Events bietet PATEC zudem Zugang zu relevanten Netzwerken mit Alumni, Investoren und Unternehmen. Mit Partnern wie dem INN.KUBATOR der Stadt Passau, den regionalen Gründerzentren in Niederbayern und dem GründungsHUB Ostbayern besteht eine enge Zusammenarbeit.

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Pressemitteilungen Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Studium Wissenstransfer Gründungsförderung PAtEC
news-46023 Wed, 17 Jun 2026 16:34:00 +0200 Uni live – Transform your city https://www.uni-passau.de/campus-trifft-stadt/programm/traube Am 24. Juni geht TraUBe der Frage nach, wie Stadtgesellschaft und Universität gemeinsam nachhaltige Veränderungen gestalten können. Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat SOBI Dekanat GEKU Neuburger Gesprächskreis Studium Wissenstransfer