RSS Feed https://www.uni-passau.de/ Fri, 17 Apr 2026 15:53:38 +0200 Fri, 17 Apr 2026 15:53:38 +0200 news-45621 Fri, 17 Apr 2026 11:13:25 +0200 Neue Impulse für die Lehrkräftebildung: Projekt „PReP Me“ im Förderprogramm „WandelBar“ des Stifterverband Das Projekt „PReP Me“ der Universität Passau ist in das bundesweite Förderprogramm „WandelBar – Forum für Perspektivwechsel in der Lehrkräftebildung“ aufgenommen worden. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. begleitet damit ein Jahr lang acht ausgewählte Teams aus ganz Deutschland auf ihrem Weg zu neuen, phasenübergreifenden Formen der Lehrkräftebildung. PReP Me (Phasenvernetzendes Reflexions- und Praxisprojekt Lehrkräftebildung der Mittelschule) richtet sich an Studierende des Lehramts an Mittelschulen an der Universität Passau. Das Pilotprojekt stärkt die Verzahnung von theoretischen Inhalten und schulischer Praxis – so setzen sich die angehenden Lehrkräfte etwa mit Profilmerkmalen der Mittelschule wie Berufsorientierung, Heterogenität, Inklusion und dem Klassenleitungsprinzip auseinander. Dazu absolvieren sie ein einjähriges Praktikum an einer Schule und arbeiten eng mit erfahrenen Lehrkräften, den sogenannten „Buddys“, zusammen.

Ein zentrales Ziel von PReP Me ist es, den Übergang vom Studium in den Vorbereitungsdienst optimal zu begleiten. Daher finden bereits während des Studiums gemeinsame Veranstaltungen mit Referendarinnen und Referendaren statt, um Einblicke in die zweite Phase der Lehrkräftebildung zu geben. Ergänzt wird das Konzept durch ein strukturiertes Mentoring, das die angehenden Lehrkräfte unterstützt und ihre Selbstwirksamkeit im Berufsfeld stärken soll.

Mit dem Programm WandelBar fördert der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. Vorhaben, die die einzelnen Phasen der Lehrkräftebildung stärker verzahnen und verlässliche Kooperationsstrukturen zwischen Hochschule, Schule und Staatlichen Studienseminaren aufbauen. Die geförderten Teams erhalten eine Projektpauschale sowie eine einjährige Prozessbegleitung mit Peer-Learning-Formaten und methodisch angeleiteten Perspektivwechseln.

Für das PReP Me-Team am Zentrum für Lehrkräftebildung und Fachdidaktik der Universität Passau bietet die Förderung eine Chance, die weitere Entwicklung des Projekts gezielt voranzubringen. Beim WandelBar-Auftakt in Bonn waren mit Projektleiterin Dr. Magdalena Sonnleitner, Mittelschulmentorin Abteilung Kommunikation und Marketing Simone Rauch und Seminarrektorin Melanie Neulinger-Seil Vertreterinnen aus allen Lehrkräftebildungsphasen beteiligt. Sie setzen ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng Universität, Schulpraxis und Vorbereitungsdienst im Projekt zusammenarbeiten. Die in Bonn angestoßenen Arbeitsprozesse werden nun in Workshops und Peer-Formaten fortgesetzt, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und die Elemente von PReP Me für andere Lehrämter anschlussfähig zu machen.

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Dekanat SOBI ZLF Wissenstransfer Pressemitteilungen
news-45565 Wed, 15 Apr 2026 10:52:00 +0200 ForDaySec: Warum die Schwachstelle nicht vor dem Bildschirm sitzt https://www.digital.uni-passau.de/beitraege/2026/fordaysec-abschlussveranstaltung Mit Videos: Bei seiner Abschlussveranstaltung räumt der Forschungsverbund ForDaySec mit gängigen Vorurteilen beim Thema Cybersicherheit auf. Dekanat JURA Dekanat FIM Forschung Wissenstransfer Forschung-UP-Startseite news-45562 Mon, 13 Apr 2026 12:37:32 +0200 Wie aus einem Quiz ein Startup wurde Aus einem spielerischen Rechtsquiz, bei dem ein Juraprofessor gegen eine KI antrat, ist die Idee für ein Startup entstanden: Prof. Dr. Steffen Herbold, Inhaber des Lehrstuhls für AI Engineering an der Universität Passau, tat sich mit dem Juristen und Passau-Alumnus Sven Galla und dem Informatiker und Softwareentwickler Alexander Trautsch zusammen, um aus der Quiz-Idee ein Unternehmen zu machen. So entstand die AIGHT Legal GmbH, eine Anwaltskanzlei, die sich auf KI-gestützte Rechtsberatung und die rechtliche Beratung zu KI-Anwendungsfällen spezialisiert hat. Ende März hat das Startup ersten Geburtstag gefeiert. Im November 2024 war die Universität Passau Schauplatz des einmaligen Duells „Kai vs KI“ zwischen dem renommierten Jura-Professor Prof. Dr. Kai von Lewinski, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht an der Universität Passau, und der KI „Juri“, einer von Prof. Dr. Steffen Herbold und seinem Team speziell programmierten Variante von ChatGPT, die darauf trainiert war, gemäß der deutschen Rechtsprechung klare und praxisnahe Antworten zu liefern.

Rechtberatung beim Einsatz von KI

Aus diesem Quiz entwickelten schließlich der Rechtsanwalt und Legal Tech-Experte Sven Galla, der Professor für AI Engineering Dr. Steffen Herbold und der Softwareentwickler Dr. Alexander Trautsch eine Geschäftsidee: eine Kanzlei, in der Rechtsanwälte mit KI-& Software-Experten gemeinsame Produkte entwickeln und anbieten. Sie waren sich sicher: KI kann vielleicht noch keine perfekten juristischen Inhalte generieren, aber mit dem richtigen technischen Ansatz einen Anwalt in seiner Arbeit unterstützen. Am 24. März 2025 erfolgte die offizielle Gründung der AIGHT Legal GmbH, einem Startup, das sich auf KI-gestützte Rechtsberatung und rechtliche Beratung zu KI-Anwendungsfällen spezialisiert hat. Dabei gibt es vor allem zwei Hauptbereiche: (1) KI-unterstützte juristische Erstberatung, die es ermöglicht, Anfragen schneller zu bearbeiten und dem Kunden so innerhalb kurzer Zeit Rückmeldung zu geben. (2) Beratung mit technischer, wissenschaftlicher und juristischer Expertise für Unternehmen, die KI einsetzen möchten. Dabei werden konkrete Anwendungsfälle entwickelt und die technische sowie juristische Machbarkeit beurteilt.

KI als Unterstützung

„Der Kern unseres Unternehmens ist eine eigene KI-Lösung, die den Anwalt in den Mittelpunkt stellt, um eine effiziente Prüfung und Beantwortung zu ermöglichen“, erklärt Geschäftsführer Sven Galla. „Dabei steht nicht die KI, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Menschliche Tätigkeit wird nicht ersetzt, sondern unterstützt“, betont er.

Interdisziplinarität ist das, worauf die drei Gründer setzen. „Wir arbeiten jetzt nicht mehr nur in der Forschung, sondern auch in der Wirtschaft interdisziplinär zusammen“, kommentiert KI-Professor und wissenschaftlicher Leiter von AIGHT Legal Steffen Herbold. Während große Konzerne bereits verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzten, zögerten viele mittelständische Betriebe noch, so Herbold. „Dabei zeigen aktuelle Studien: KI kann sehr wirksam eingesetzt werden und zum Beispiel auch bei fehlendem Fachpersonal unterstützen. Aber Anwendungsfälle müssen sorgfältig ausgewählt sein.“ Die Rechtssicherheit ist hier ein zentraler Aspekt. „Von Anfang an rechtliche Aspekte mitzudenken, ist essenziell. Eine nachträgliche Compliance-Anpassung ist oft aufwendiger und teurer als eine durchdachte Vorabplanung“, so die Gründer. Inzwischen betreut AIGHT Legal GmbH die ersten Kunden und führt täglich Beratungen durch, von schriftlichen Onlineberatungen über die Definition von Anwendungsfällen oder der Beurteilung von technischen und rechtlichen Vor- und Nachteilen verschiedener Lösungsvarianten.

Weitere Infos unter www.aight-legal.de

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Neuburger Gesprächskreis Wissenstransfer Wissenstransfer Pressemitteilungen Neuburger Gesprächskreis Dekanat JURA Dekanat FIM
news-45493 Thu, 26 Mar 2026 17:30:23 +0100 Forschungsverbund ForDaySec präsentiert Lösungsstrategien für Digitale Alltagssicherheit Seit April 2022 hat sich der Bayerische Forschungsverbund ForDaySec der Aufgabe gewidmet, Szenarien und Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie Cybersicherheit im Alltag gelingen kann. Fünf bayerische Universitäten unter der Koordination der Universität Passau haben dafür ihre Expertise interdisziplinär gebündelt, um Forschung aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaften zusammenzubringen und Sicherheit systemisch zu denken. Bei der Abschlussveranstaltung am 25. März in München diskutierte der Verbund nun seine Ergebnisse mit einem breiten Publikum. Die Digitalisierung des Alltags stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft dar. Längst werden vernetzte Systeme nicht mehr nur in Firmen, Unternehmen oder kommunalen Einrichtungen zur Produktion oder Verbesserung von Infrastruktur eingesetzt, sondern halten auch Einzug in Privathaushalte und durchdringen zunehmend alle Bereiche unserer Gesellschaft. Smart-Home-Anwendungen wie Überwachungskameras, Staubsaugerroboter, vernetzte Glühbirnen und andere digital und KI-gesteuerte Anwendungen im eigenen Haushalt nehmen zu – und damit auch die Sicherheitsrisiken im Alltag durch die Sammlung von privaten Daten, die Gefahr durch Hackerangriffe sowie mögliche Manipulationen der Systeme durch Dritte.

Im Bayerischen Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec), bestehend aus der Universität Passau, der Technischen Universität München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München, haben über vier Jahre hinweg Expertinnen und Experten aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaft zusammengearbeitet und Erkenntnisse gewonnen, die technische, gesellschaftliche und politische Perspektiven konsequent miteinander verbinden und zeigen, wie ein sicherer digitaler Alltag ganz konkret gelingen kann.

Zum Abschluss des Projekts fand am 25. März 2026 in den Design Offices Atlas in München die Talkrunde „Beyond Awareness“ mit Projektbeteiligten und Experten statt, bei dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von ForDaySec eine neue Perspektive auf die IT-Sicherheit im Alltag warfen. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage: Wie bringen wir digitale Komplexität, menschliches Verhalten und politische Entscheidungen so zusammen, dass Sicherheit im Alltag wirklich funktioniert?

In ihrem Grußwort betonte Caroline Krohn-Atug vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die zentrale Bedeutung von möglichst alltagsnahen Lösungen und nutzerfreundlichen Strategien für mehr Cybersicherheit im Alltag: „In einer digitalen Welt ist es unabdingbar, dass alle Menschen eine Expertise über Funktionsweisen und Risiken digitaler Medien und Systeme erlangen können. Es ist die wichtigste Aufgabe unserer Zeit, jeden Einzelnen und jede Einzelne mitzunehmen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass es uns allen möglichst einfach gemacht wird, uns sicher im Netz zu bewegen – durch Usable Security, durch Security by Design und durch Security by Default“. Auch Eva Wolfangel, Tech-Journalistin und Speakerin mit Schwerpunkt Cybersicherheit, wies in ihrer Keynote darauf hin, wie wichtig es sei, den Endverbraucher von digitalen Systemen mitzudenken und in Sicherheitslösungen einzubinden. Dabei sieht sie eine entscheidende Verantwortung bei den entwickelnden Unternehmen, für nutzerfreundliche Sicherheitslösungen bei ihren Produkten zur sorgen und diese anzubieten. „Die Schwachstelle sitzt im System – nicht vor dem Bildschirm“ so Wolfangel. „Solange Unternehmen und Berater die Schuld den Usern zuweisen anstatt sich um nutzbare Sicherheit zu kümmern, bleibt die Cybersicherheit in der Sackgasse stecken.“

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft schließt sich Tatjana Halm, Referatsleiterin Recht und Digitales von der Verbraucherzentrale Bayern e.V., dieser Ansicht an: „Der digitale Alltag verlangt ständiges Abwägen zwischen Komfort und Risiko. Damit IT-Sicherheit nicht zur Zumutung wird, müssen Systeme sicher, verständlich und einfach gestaltet sein. Die Verantwortung darf nicht allein bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern liegen“, betont Halm. Sabine Ellerhold von der BSH Hausgeräte GmbH hält es für entscheidend, gemeinsam mit den Endverbrauchern für mehr digitale Sicherheit im Alltag zu sorgen: „Durch einen ganzheitlichen Security-by-Design-Ansatz und regelmäßige Updates können Smart Homes effektiv vor Hackerangriffen im privatesten Bereich, also bis in unsere Küchen und Wohnzimmer, geschützt werden. Dabei ist ein starkes Zusammenspiel von Herstellern, Nutzenden, Behörden und Wissenschaft entscheidend, um alltagstaugliche IT-Sicherheit zu gewährleisten und das Vertrauen der Menschen in ihre digitalen Lebenswelten umfassend zu stärken.“ Für die Anbieter von Smart-Home-Alltagsgeräten sei vor allem das Vertrauen der Nutzenden wichtig, um die Akzeptanz von Sicherheitsupdates und die Awareness für IT-Sicherheit zu stärken, zeigt sich Ellerhold überzeugt. Professor Dr. Katzenbeisser, Sprecher des Forschungsverbundes ForDaySec an der Universität Passau ist überzeugt, dass es weiterhin Forschung zu Anwendungslösungen braucht, um technische Innovationen im Alltag sicher nutzen zu können: „ForDaySec hat sowohl zu technologischen Neuerungen als zu Fragen des Datenschutzes und der Awareness Beiträge geleistet. Nicht alles kann sicher neu gebaut werden, viele auf dem Markt befindliche unsichere Produkte werden wir weiter nutzen müssen. Aber vieles lässt sich sicher integrieren. Dafür brauchen wir Strategien, die mit Unsicherheit rechnen und mit denen wir trotzdem sicher und handlungsfähig bleiben.“

Weitere Ergebnisse sowie Informationen zum Forschungsverbund ForDaySec finden Sie auf der Website sowie im Whitepaper zu Cybersicherheit im Alltag unter: http://www.fordaysec.de/

Ein Video zur Veranstaltung gibt es in Kürze im Digitalen Forschungsmagazin der Universität Passau: www.digital.uni-passau.de

Über den Forschungsverbund ForDaySec

Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) untersucht seit April 2022 neuartige technische Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Beteiligt sind neben der Universität Passau, die den Verbund koordiniert, die Technische Universität München, die Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München. Gefördert wird der Verbund vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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Forschung Wissenstransfer Pressemitteilungen Neuburger Gesprächskreis Dekanat FIM
news-45454 Thu, 19 Mar 2026 23:42:41 +0100 Labor für Demokratiebildung beteiligt sich am deutschlandweiten Tag der Demokratiegeschichte Am Mittwoch, 18. März, wurde in Deutschland erstmals der Tag der Demokratiegeschichte gefeiert. Vom 18. bis zum 22. März finden bundesweit über 250 Veranstaltungen und Aktionen statt. Auch das Labor für Demokratiebildung der Universität Passau beteiligt sich daran und vertritt mit einer Veranstaltung am Samstag, 21. März, im Rahmen des Studieninfotags die Universität Passau und die Region Niederbayern in dem bundesweiten Aktionsprogramm. Interessierte sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen. Das neue Forschungs- und Reflexionslabor für Demokratiebildung, das im Oktober 2025 offiziell eröffnet wurde, lädt Besucherinnen und Besucher am Samstag, 21. März, auf dem Studieninfotag der Universität Passau dazu ein, gemeinsam über die Bedeutung offener Gesellschaften ins Gespräch zu kommen. Das Labor ist als interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der Universität Passau in den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer tätig und entwickelt insbesondere für künftige Lehrkräfte Angebote der politischen Bildung zur Stärkung einer offenen und liberalen Demokratie. Zudem schafft das Labor Bildungsangebote für die Öffentlichkeit.

Im Rahmen des ersten deutschen Tags der Demokratiegeschichte gibt die Historikerin und Geschäftsführerin des Demokratielabors Dr. Linda von Keyserlingk-Rehbein Einblicke in aktuelle Projekte des Labors zur historisch-politischen Bildung, darunter auch ein Oral-History-Projekt.

In diesem Projekt werden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Passau zu Diktaturerfahrungen in der DDR befragt. Die Videoaufzeichnungen werden für digitale Lehr-/Lernmodule aufbereitet und bieten fachübergreifend einen didaktisch operationalisierten Zugang zu zentralen Reflexionskategorien von Demokratiebildung sowie möglichen Vermittlungsstrategien: Freiheit und Unfreiheit in politischen Systemen, Menschenrechte, politisches Handeln und Resistenz. So waren am 17. März 2026 Bernd und Dr. Elke Dämmrich zu Gast, die im Oktober 1977 bei einem Fluchtversuch aus der DDR verhaftet und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren. Das Projekt ist eine Kooperation des Labors für Demokratiebildung und den Professuren für Politische Bildung (Prof. Inken Heldt) und Historische Bildung (Prof. Jessica Kreutz). Weitere Infos: https://www.sobi.uni-passau.de/politische-bildung/labor-demokratiebildung/aktuelles-1

Termin der Veranstaltung im Rahmen des Studieninfotags:

21.3.2026, 10-13 Uhr, Zentrum für Medien und Kommunikation (ZMK) am Stand „Politik und Gesellschaft" (Raum 004, Innstr. 33a)

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Pressemitteilungen Dekanat SOBI Neuburger Gesprächskreis Wissenstransfer
news-44407 Wed, 04 Mar 2026 13:27:31 +0100 Abschluss des Projekts ForDaySec: Digitale Alltagssicherheit im Fokus Seit April 2022 hat sich der Bayerische Forschungsverbund ForDaySec der Aufgabe gewidmet, Szenarien und Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie Cybersicherheit im Alltag gelingen kann. Fünf bayerische Universitäten unter der Koordination der Universität Passau haben dafür ihre Expertise interdisziplinär gebündelt, um Forschung aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaften zusammenzubringen und Sicherheit systemisch zu denken. Bei einer Abschlussveranstaltung am 25. März in München werden nun die Ergebnisse präsentiert. Dazu laden wir Interessierte sowie Medienvertreterinnen und Vertreter sehr herzlich ein. Die Digitalisierung des Alltags stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft dar. Vernetzte Systeme durchdringen alle Bereiche unserer Gesellschaft – dies gilt für private Haushalte ebenso wie für Produktionsbetriebe von mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetrieben, Wohnungsbaugesellschaften oder für kommunal betriebene kritische Infrastrukturen.

„In einer digitalen Welt ist es unabdingbar, dass alle Menschen eine Expertise über Funktionsweisen und Risiken digitaler Medien und Systeme erlangen können. Es ist die wichtigste Aufgabe unserer Zeit, jeden Einzelnen und jede Einzelne mitzunehmen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass es uns allen möglichst einfach gemacht wird, uns sicher im Netz zu bewegen – durch Usable Security, durch Security by Design und durch Security by Default“, sagt Caroline Krohn-Atug vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Im Bayerischen Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec), bestehend aus der Universität Passau, der Technischen Universität München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München, haben über vier Jahre hinweg Expertinnen und Experten aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaft zusammengearbeitet und Erkenntnisse gewonnen, die technische, gesellschaftliche und politische Perspektiven konsequent miteinander verbinden und zeigen, wie ein sicherer digitaler Alltag ganz konkret gelingen kann.

Zum Abschluss des Projekts findet am 25. März 2026, von 16 bis 19 Uhr in den Design Offices Atlas (Rosenheimer Str. 143C, 81671 München) das Talkformat „Beyond Awareness“ statt. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von ForDaySec eine neue Perspektive auf die IT-Sicherheit im Alltag zu werfen. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage: Wie bringen wir digitale Komplexität, menschliches Verhalten und politische Entscheidungen so zusammen, dass Sicherheit im Alltag wirklich funktioniert?

Das Programm im Kurzüberblick:

  • Grußwort von Caroline Krohn-Atug, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Keynote von Eva Wolfangel, Tech-Journalistin und Speakerin mit Schwerpunkt Cybersicherheit: „Die Schwachstelle sitzt im System – nicht vor dem Bildschirm“
  • Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft
  • Offener Austausch & Networking

Weitere Informationen zum Projekt sowie das detaillierte Programm finden Sie unter: https://fordaysec.de/veranstaltung/beyond-awareness-cybersicherheit-im-alltag

Hinweis an Journalistinnen und Journalisten:

Um 19 Uhr ist ein Pressefoto geplant, danach besteht die Möglichkeit, Kurzinterviews mit den Expertinnen und Experten zu führen und Statements einzuholen.

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an Florian Rummler: Florian.Rummler@uni-passau.de

Über den Forschungsverbund ForDaySec

Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) untersucht seit April 2022 neuartige technische Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Beteiligt sind neben der Universität Passau, die den Verbund koordiniert, die Technische Universität München, die Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München. Gefördert wird der Verbund vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Website: fordaysec.de

Rückfragen richten Sie bitte an

Florian Rummler, Verbundkoordinator ForDaySec

E-Mail: Florian.Rummler@uni-passau.de; Tel.0851 509-6043

oder an das Referat für Medienarbeit:

Nicola Jacobi: nicola.jacobi@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1434

Tanja Daller: tanja.daller@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1450

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Forschung Wissenstransfer Pressemitteilungen Neuburger Gesprächskreis Dekanat FIM
news-44393 Tue, 03 Mar 2026 09:36:58 +0100 Webinar am 17. März: „Das Heute ist das Gestern von Morgen“ Präsident Prof. Dr. Ulrich Bartosch startete seine Amtszeit vor sechs Jahren mit einer bemerkenswerten virtuellen Einladungsreihe mit hochrangigen Wissenschaftlern aus der DACH-Region zur Idee der Universität. Ist es nicht mehr als die richtige Zeit, die Idee der Universität erneut zu reflektieren? Mit Blick auf die Zeitenwende – künstliche Intelligenz, Akademisierung der Ausbildung, wachsende und gleichzeitig kontroverser werdende Rolle von Freiheit der Wissenschaft unter globaler Betrachtung – sehen wir Präsident Bartoschs Thema heute, sechs Jahre später, als vielleicht noch wichtiger.

Zwei herausragende Alumni der Universität Passau, Prof. Dr. Klaus Beckmann und Prof. Dr. Gerd Strohmeier, beleuchten das Thema "Universität der Zukunft“ gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Bartosch

Das Webinar findet am 17. März ab 17 Uhr statt. Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf der Webseite.

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung zu der Online-Veranstaltung über das Anmeldeformular. Die Zugangsdaten erhalten Sie dann nach der Anmeldung per E-Mail.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Studium Internationales Forschung Wissenstransfer
news-44383 Mon, 02 Mar 2026 09:37:19 +0100 KI und Gesellschaft im Dialog: Vortragsreihe „Next Society“ der Universität Passau war erfolgreich Von Oktober 2025 bis Februar 2026 fand an der Universität Passau die interdisziplinäre Vortragsreihe „Next Society: Wie Digitalisierung unser Miteinander formt“ statt. Organisiert wurde sie von einer Arbeitsgruppe der Fellows des Passau Young Research Excellence Centre (PYREC) bestehend aus Annika Kroos, Bernhard Kronegger, Christina Haupt, Hanna Roider und Lothar Pietrek, in Kooperation mit „Uni Live – Campus trifft Stadt“, einer universitären Plattform für Wissenschaftskommunikation. Mit dem Exzellenzprogramm fördert die Universität Passau seit 2024 herausragende Promovierende sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden Ziel der Reihe war es, Studierende, Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch zu bringen und zentrale gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung zu diskutieren. Die Veranstaltungen fanden in Präsenz sowie teilweise hybrid statt und stießen auf große Resonanz: Die Vorträge waren durchgehend gut besucht, die anschließenden Diskussionen lebhaft und fachübergreifend.

Thematisch wurden dabei vielfältige Perspektiven der Digitalisierung beleuchtet: Den Auftakt bildete Prof. Dr. Brian Valerius mit seiner rechtswissenschaftlichen Analyse von Fake News und Deep Fakes. Er zeigte auf, inwieweit das deutsche Strafrecht diese beiden Phänomene bereits erfasst, und hinterfragte kritisch, wie zukünftige Reformen bestehende Strafbarkeitslücken schließen würden. Einen kritisch-ökonomischen Blick brachte Prof. Dr. Daniel Veit ein mit seinem Vortrag über Nachhaltigkeit und Digitalisierung: er stellte den Fortschrittsglauben rund um KI in Frage und argumentierte, ob digitale Technologien gleichzeitig Teil der Lösung und Teil des Problems gesellschaftlicher Entwicklungen sein können. Mit der visuellen Kultur Künstlicher Intelligenz beschäftigte sich Prof. Dr. Margarete Pratschke. Sie verdeutlichte, dass KI-generierte Bilder häufig auf oberflächlichen Mustern beruhen und Kontextwissen fehlt. Ein Aspekt, der besonders für Medienkompetenz und kritische Bildinterpretation relevant ist.

Digitalisierungsentwicklungen aus medizinischer Perspektive beleuchtete Prof. Dr. Ulrich M. Gassner. Er diskutierte rechtliche Rahmenbedingungen für KI in der Gesundheitsversorgung und zeigte Spannungsfelder zwischen Innovation, Sicherheit und ethischer Verantwortung auf. Abschließend Abteilung Kommunikation und Marketing widmete sich Dr. Niels Brüggen vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis der Digitalisierung in der Bildung. Sein Vortrag machte deutlich, dass Medienkompetenz zu einer zentralen Aufgabe im Aufwachsen von Kindern geworden ist und Bildungseinrichtungen neue Wege im Umgang mit digitalen Medien finden müssen.

Die Diskussionsreihe zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedlich Fachdisziplinen das Zukunftsthema Digitalisierung bewerten - von Recht und Wirtschaft über Medizin bis Medienpädagogik. Gerade diese Vielfalt an Perspektiven wurde von Teilnehmenden besonders geschätzt. Die Organisierenden ziehen daher ein positives Fazit: „Next Society“ habe nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem einen offenen Austausch ermöglicht und ein vielschichtiges und ganzheitliches Nachdenken über Technologie angeregt und soll nach Möglichkeit fortgesetzt werden. Die nächste Gelegenheit zum Austausch über Zukunftshemen bietet die kommende Jahrestagung der PYREC-Nachwuchswissenschaftler, die am 24. April 2026 zum Thema „Zusammenleben im Wandel“ von 10-17 Uhr im ITZ 017 stattfindet und zu der Interessierte herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen hierzu unter: www.uni-passau.de/pyrec/fellows/jahresthema-fellows-2025-27

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Pressemitteilungen Graduiertenzentrum Forschung Wissenstransfer
news-44299 Wed, 18 Feb 2026 09:07:01 +0100 Öffentlicher Vortrag über Tropenökologie am 23. Februar Die 9. Europäische Konferenz fü­r Tropenökologie lädt alle Interessierten herzlich zu einem öffentlichen Vortrag ein. Studium Wissenstransfer news-44265 Wed, 11 Feb 2026 09:11:00 +0100 EFI-Gutachten 2026: "Wissen made in Germany, Profit made abroad" https://www.digital.uni-passau.de/beitraege/2026/efi-gutachten-2026 Video-Interview mit Prof. Dr. Carolin Häussler, Vize-Vorsitzende der EFI Kommission, die das Gutachten 2026 an die Bundesregierung übergeben hat. Organisation, Technologiemanagement und Entrepreneurship (Prof. Häussler) Dekanat WIWI Forschung Wissenstransfer Forschung-UP-Startseite